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Schützenstraße 34 | 19386 Lübz

„Wir kriegen es einfach nicht gebacken, die zurzeit fehlenden Stammkräfte zu kompensieren“, so ein erstes kurzes Fazit vom Lübzer Trainer Remo Sahm nach der enttäuschenden 0:3-Heimniederlage gegen den PSV Wismar. Vom Papier her war es das erste Kellerduell der Saison, aber auf dem Rasen präsentierten sich die Gäste über weite Strecken spielbestimmend und sie nutzten drei ihrer wenigen Torchancen. So zieren die Lübzer jetzt das Tabellenende der Landesliga-Staffel West.

Der LSV musste erneut mit Flügelflitzer Florian Schwarz zwischen den Pfosten agieren und die Senioren Dennis Kampf und später Manuel Zschimmer standen ebenfalls im Aufgebot. Schon in der vierten Minute hätte es im Gästetor klingeln können. Aber Jonas Holtkamp verpasste eine Flanke in den Fünfmeterraum um Haaresbreite. Um die 20. Minute herum fand Steven Benske erst im Wismarer Keeper seinen Meister, dann traf er nur das Außennetz.

Kurz darauf fuhren die Gäste einen Konter, eingeleitet mit einem weiten Abschlag des Torwarts. Sven Lorek am langen Pfosten des Lübzer Kastens war fast überrascht, dass ihm der Ball vor die Füße flog und schob zum 1:0 für Wismar ein. Und das gerade in einer Phase, als die Lübzer besser ins Spiel gefunden hatten. Nach einer halben Stunde konnte der PSV-Keeper einen Benske-Freistoß nur wegfausten. Fast im Gegenzug leistete sich die LSV-Abwehr den zweiten Schnitzer, der zum Glück nicht bestraft wurde. Kurz vor der Pause landete noch ein Volleyschuss von Benske knapp über dem Querbalken.

Den ersten Fehler in Halbzeit zwei, eher ein Missgeschick, als ein Verteidiger der Lübzer auf den Ball trat und ihr verlor, bestrafte Alexander Mednow mit dem zweiten Gegentreffer (53.). Danach versuchten die Gäste, mit einigen Distanzschüssen Schwarz zu überwinden, ohne Erfolg. Also wurde in der 73. Minute noch einmal gut durch kombiniert, Marcel Heine hatte keine Mühe zum 0:3-Endstand einzuschieben. Auf Lübzer Seite fehlten in der Schlussphase die Ideen, einige Spieler ließen schon merklich die Köpfe hängen.

Die Mannschaft hat am Pokalwochenende spielfrei und greift in 14 Tagen (16. 9.) im Parchimer Stadion am See wieder ins Punktspielgeschehen ein. „Dann hoffentlich mit weniger Personalsorgen, als jetzt“, schaut Co-Trainer Jan Kaltenstein nach vorne.

Autor: ric127