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Schützenstraße 34 | 19386 Lübz

Der Trainer der Lübzer Fußball-Mädels, Marino Benske, hatte schon während der letzten Wochen der intensiven Vorbereitung auf die Futsal-Landesmeisterschaft die Ahnung, „dass hier was geht“. Und tatsächlich marschierten die Lübzer E-Juniorinnen ungeschlagen durch die Endrunde in Bützow und schnappten sich letztlich mit einem 1:0-Sieg gegen den Rostocker FC den Landesmeistertitel. „Mehrere Trainingsspiele gegen unsere E2-Junioren und die Generalprobe beim Turnier vergangene Woche in Rostock haben uns sehr geholfen, das effektivste Spielsystem für die Mädels in der Halle herauszufinden“, ist der Coach stolz darauf, dass sich die Mädchen jetzt mit diesem Erfolg belohnt haben.

Das Starterfeld von acht Mannschaften konnte sich sehen lassen. Rostock, Schwerin, Neubrandenburg und Bützow, dazu drei Kreisauswahl-Teams und dazwischen die Mädels aus dem kleinen Städtchen Lübz. Schon in der Vorrunde machten die LSV-Spielerinnen auf sich aufmerksam, wirkten von Beginn an konzentriert. Gegen den FSV 02 Schwerin erarbeiteten sie sich viele Torchancen und nutzten eine zum 1:0 Sieg. Im zweiten Spiel gegen TSV Bützow war die erste Nervosität verflogen. Das Spiel wurde viel ruhiger aufgezogen und die Tormöglichkeiten genutzt. Der 3:1-Erfolg reichte schon zum Halbfinale. Im letzten Vorrunden-Spiel gegen die Kreisauswahl Schwerin/Nordwestmecklenburg legten die Lübzerinnen noch einen 2:0-Sieg nach. Dabei stand die jüngste der Mannschaft, Frieda Erfeld (Jg. 2010) im Tor. „Sie hat in ihrem ersten Spiel im Tor eine Ruhe und Konzentration an den Tag gelegt, wir waren alle begeistert“, so ihr Trainer. Mit neun Punkten und 6:1 Toren verfügte der LSV über die beste Bilanz der vier Halbfinalisten.

Im Halbfinale gegen den 1. FC Neubrandenburg hatten die LSV-Mädels klar das Zepter in der Hand. Nur Tore wollten einfach nicht fallen. Beim Sechsmeter-Schießen zeigten die Lübzer Schützinnen starke Nerven und verwandelten alle drei. Nina Wallstabe im Tor konnte einen Schuss des FCN parieren (3:2) und das Endspiel war erreicht. Jetzt könnt ihr ohne Druck in Ruhe euren Fußball spielen, lautete die Ansage vom Lübzer Trainerteam. „Aber im Inneren haben wir natürlich gespürt, dass die Mädels den Titel wollten“, so Marino Benske und Andreas Böhmker. Das Finale gegen den Rostocker FC, der im Halbfinale die Kreisauswahl Schwerin/NWM ebenfalls mit 3:2 vom Punkt besiegte, war hart umkämpft. Die Lübzerinnen hatten den Vorteil, dass ihnen ziemlich früh das 1:0 gelang. Denn trotz vieler Möglichkeiten auf beiden Seiten ließen die Torleute keinen Treffer mehr zu. „Ich denke, unser Erfolgsrezept war die Geschlossenheit unserer Mannschaft“, so ein kurzes Fazit von Marino Benske. Mit dem Abpfiff kullerten bei allen Spielerinnen, Trainern und mitgereisten Eltern Freudentränen. Selbst bei der Siegerehrung mit Juri Schlünz konnten die Mädels das Erreichte noch nicht wirklich realisieren. Als erfolgreichste Torschützin wurde die zehnjährige Lena Mamerow mit fünf Toren (davon eins per direktem Freistoß und eins per Kopfball) in die Turnierauswahl gewählt.

Autor: ric127