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Schützenstraße 34 | 19386 Lübz

Zwei Spiele, zwei Siege – Punktspielstart gelungen. „Dass wir gegen beide Wismarer Teams gewinnen, hätte ich vor der Saison nicht gedacht. Heute war es ein echter Kampf-Sieg“, ist Trainer Remo Sahm nach dem 2:1-Erfolg seiner Lübzer gegen den PSV Wismar mehr als zufrieden. „Wir haben in den nächsten Wochen richtige Brocken vor der Brust. Mit sechs Punkten im Rücken kann man die Aufgaben schon mal etwas entspannter angehen“, ist er mit den Gedanken schon in der Zukunft. Am Sonnabend geht die Reise zur SG Dynamo Schwerin, eine Woche später kommt der Doberaner FC nach Lübz und Mitte September geht’s nach Schönberg.

Das Duell gegen den PSV Wismar begann erst einmal alles andere als zuversichtlich. Die Gäste drängten auf ein frühes Tor und ließen in der ersten Viertelstunde den Lübzern kaum Luft. Allerdings gingen die Wismarer schon jetzt ziemlich fahrlässig mit ihren Torchancen um. Der Lübzer Coach reagierte schon in der 26. Minute mit einem Wechsel und brachte mit Jan Kaltenstein mehr Erfahrung ins Team. Und tatsächlich verschafften sich die Gastgeber jetzt mehr Entlastung und setzten nach einem Eckball in der 35. Minute ein erstes Achtungszeichen. Fünf Minuten später verwertete Kaltenstein einen Ohlrich-Freistoß zur bis dahin etwas überraschenden Lübzer Führung. Für die echte Überraschung sorgte André Ohlrich in der 42. Minute selbst, als er aus 20 Metern abzog und PSV-Keeper Philipp Schröder zum zweiten Mal bezwang. Nachdem die Gäste in der Schlussminute der ersten Hälfte eine weitere Großchance versemmelten, hatte Kaltenstein nach Vorlage von Florian Schwarz sogar noch den dritten Lübzer Treffer auf dem Fuß – knapp vorbei. „Jetzt sind wir im Spiel“, war Remo Sahm auf dem Weg in die Kabine voller Optimismus.

Eine weitere gute Chance des PSV eröffnete die zweite Halbzeit. Der LSV antwortete mit einem Freistoß von Ohlrich. Florian Schwarz fiel der Ball am Fünfmeterraum vor die Füße, aber ihm rutschte das Leder über den Schlappen. Die Gäste versuchten jetzt mit einer härteren Gangart die Lübzer Angriffe zu unterbinden. Der Referee war bei der Ahndung einiger Unsportlichkeiten sehr großzügig, was Unruhe auf dem Platz provozierte. In dieser Phase fiel auch das Gegentor zum 2:1. In den letzten 20 Minuten mussten die Gastgeber zwar noch ein paar Mal zittern, unter anderem kurz vor Schluss bei einem Schuss ans Außennetz, aber letztlich gelang es ihnen mit viel Einsatz, den knappen Vorsprung zu verteidigen. Jubel auf der einen Seite, Frust über die vergebenen Chancen auf der anderen.

Autor: ric127