Site Loader

ADRESSE

Schützenstraße 34 | 19386 Lübz

„Ein Unentschieden wäre nach den Leistungen beider Mannschaften gerecht gewesen“, darin waren sich nach der unglücklichen 1:2-Niederlage der Lübzer gegen den Doberaner FC die meisten Zuschauer auf dem Harbig-Sportplatz einig. Auch der Trainer der Lübzer Remo Sahm sah es so und bescheinigte seiner Mannschaft einen guten Auftritt: „Wir sind in Führung gegangen und waren kämpferisch“.

Zwar war die Chancenverteilung in der ersten halben Stunde ausgeglichen, aber die Lübzer investierten mehr in die Offensive als die Gäste. In der 32. Minute brachte André Ohlrich schon den sechsten Eckball herein und den wehrte ein DFC-Spieler mit der Hand ab – Elfmeter. Youngster Till Becker erwies sich als sicherer Vollstrecker. Dann rückte Schiedsrichter Buchmann in den Fokus, als er kurz vor der Pause ein Foulspiel von Manuel Penno sah und den zweiten Elfer der Partie pfiff. Diesmal war seine Entscheidung aber sehr zweifelhaft. Der lachende Dritte war Doberans Kapitän Andre Genz, der Mathias Peschmann im Lübzer Kasten verlud und in die andere Ecke schickte – 1:1. Jonas Holtkamp hatte in der letzten Minute vor der Pause die erneute Führung auf dem Fuß, doch im letzten Moment grätschte ein Gästespieler dazwischen, Chance vorbei.

In der ersten Viertelstunde nach der Halbzeit passierte so gut wie nichts. Dann hatte Peschmann Glück, dass ein abgefälschter Schuss der Doberaner nur auf der Querlatte landete. In der 72. Minute tauchten die Gäste nach schnellem Konter über zwei Stationen vor dem Lübzer Tor auf, ein Diagonalpass in den Strafraum hebelte die komplette Lübzer Defensive aus und Nico Hartig drehte für seinen DFC mit einem Heber ins lange Toreck das Ergebnis – 1:2.

In der Schlussphase hatte Florian Siewert noch die Riesengelegenheit zum Ausgleich, als ihm quasi der Ball im Strafraum vor die Füße fiel. Der Schuss aus der Drehung rutschte über den Schlappen und in die Wolken. So blieb es bei der 1:2-Niederlage. Jetzt haben die Lübzer spielfrei (Pokalwochenende) und erwarten am 14. September den SV Hafen Rostock. Dann stehen definitiv drei Zähler auf der Wunschliste von Trainer Remo Sahm.

Autor: ric127