Site Loader

ADRESSE

Schützenstraße 34 | 19386 Lübz

„Wir haben die erste Halbzeit verschlafen“, ärgerte sich der Trainer des Lübzer SV Remo Sahm am Ende über die 2:4-Heimniederlage gegen den TSV Graal-Müritz. Denn trotz der frühen Führung durch einen Freistoß von André Ohlrich, ging sein Team mit einem 1:2-Rückstand in die Halbzeitpause.

Beide Mannschaften hatten nicht ihre etatmäßigen Torleute zwischen den Pfosten, beim LSV musste wieder Florian Schwarz ran. Wie die beiden Teams damit umgingen, war ein Grund, warum die Lübzer den Kürzeren zogen. „Die Gäste haben immer wieder aus der Distanz geschossen, was wir versäumt haben“, so der LSV-Trainer. Ein zweiter Grund war, dass die Gastgeber den groß gewachsenen Spielertrainer des TSV, Tim Hermann, nicht in den Griff bekamen. „Der war überall zu finden und hat uns das Leben schwer gemacht“, so Remo Sahm. Er schoss in der ersten Hälfte auch seine Mannschaft mit zwei Treffern in Front.

Mit einem Doppelwechsel und einer taktischen Umstellung brachte der LSV-Trainer seine Lübzer zu Beginn der zweiten Halbzeit besser ins Spiel. „In der ersten Hälfte sah die Raumaufteilung bei uns einfach nicht gut aus“. Und prompt fiel nach guter Vorarbeit von Jan Lübbe der 2:2-Ausgleich durch Jonas Holtkamp (56.). Das sah jetzt bedeutend besser aus, als noch vor dem Seitenwechsel. Doch weitere Treffer gelangen den Gastgebern nicht. Anders die Graal-Müritzer. Sie versuchten es weiter mit Distanzschüssen. Ein solcher Flatterball landete schließlich zum 2:3 im Lübzer Kasten. Und zu guter Letzt brachte der Gäste-Coach noch einen Freistoß zum 2:4-Endstand im Tor der Lübzer unter. „Nach dem Spielverlauf wäre auch ein Remis drin gewesen“, sagt Remo Sahm und schaut gleich wieder nach vorn: „Dann müssen wir die Punkte am Sonnabend in Leezen holen“. Dort soll auch Keeper Mathias Peschmann wieder in Tor stehen. Außerdem werden in dieser Woche zwei A-Junioren jeweils 18 Jahre alt und können mit an Bord. „In der Vorbereitung konnte ich mir schon ein Bild von den beiden machen“, ist sich der Coach sicher, dass sie ins Team passen.

Autor: ric127