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FC Anker Wismar II zerlegt die Lübzer D-Junioren in nur 15 Minuten! Ein bitterer Sonntag für die Mannschaft um Trainer André Ohlrich

Zwei Wochen nach dem überraschenden Punktgewinn in Schönberg hatten sich die Blau-Gelben fest vorgenommen, genau an diesem Spiel anknüpfen zu wollen.  Ein Plan der bis zur 35. Minute voll aufging.

Von Beginn an gelang es dem Team um Kapitän Mats-Fiete Mogalle, in einem intensiven Schlagabtausch, dem Tabellenzweiten aus Wismar kaum Raum zur Entfaltung zu geben. Durch ein hohes Anlaufen wurde der Gegner immer wieder unter Druck gesetzt, und damit zu schnellen Ballverlusten gezwungen. Angeführt von einer super aufgelegten Nele Meyer wurden in der 1. Halbzeit wiederholt hochkarätige Chancen herausgespielt. Lediglich die Chancenverwertung war an diesem Tag ungewohnt mangelhaft. Wiederholt konnten klare Möglichkeiten freistehend vor dem gegnerischen Schlussmann nicht verwertet werden. Diese fehlende Cleverness nutzten die Gäste schließlich eiskalt aus. Dank dreier harter und präziser Distanzschüsse konnten die Hansestädter beruhigt mit einer 1:3 Führung in die Halbzeitpause gehen und durchschnaufen.

Zu Beginn der 2. Hälfte knüpften die Lübzer dort an, wo sie zuvor aufgehört hatten. Innerhalb von nur fünf Minuten wurden vier hundertprozentige Torchancen herausgespielt. Das Spiel stand unmittelbar davor, zugunsten der Heimmannschaft zu kippen. Doch dann kam das, was zu diesem Zeitpunkt niemand erwartete. Die Vielzahl der ausgelassenen Chancen hatte direkte Auswirkung auf das Selbstbewusstsein der Lübzer Spieler. Das Spiel der Gastgeber brach schlagartig in allen Mannschaftsteilen zusammen. Ein mentaler Einbruch. Körpersprache, Einsatzwille und Zweikampfverhalten luden den Gast fortan dazu ein, im Minutentakt ohne Gegenwehr Tore zu erzielen. Dies führte dazu, dass Anker Wismar II den Eldestädtern mit dem 3:12 die höchste Niederlage seit der Spielzeit 2017/2018 beifügte.

Art und Weise der Niederlage sind für Mannschaft und Trainer wichtige Hinweisgeber für notwendige Lernprozesse. Es zeigt sich, dass neben dem Training der fußballerischen Fähigkeiten, auch die Förderung der inneren Überzeugung bei den Spielerinnen und Spielern nicht zu kurz kommen darf. Das Spiel hat allen eindrucksvoll gezeigt, dass es unerlässlich ist, von Anfang bis Ende in jeder Situation erfolgreich sein zu wollen. Diese Überzeugung gilt es nun in den nächsten Trainingseinheiten sowie im nächsten Spiel an den Tag zu legen.

Aufstellung: Rathmann, Rippe, Strübing, Nguyen, Mogalle, T. Ostertag, C. Ostertag, Meyer, Pfauder

Sebastian Rathmann

Autor: ric127