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Schützenstraße 34 | 19386 Lübz

Von einer völlig unnötigen Niederlage sprach Trainer Remo Sahm nach dem 1:3 des Lübzer SV bei der SG Carlow. „Wir haben uns die Gegentore ja mehr oder weniger selbst eingeschenkt.“

In der ersten Halbzeit lagen die Vorteile auf Lübzer Seite. Die Gäste kombinierten sich mehrfach gut durch das Mittelfeld. Was fehlte, war der letzte Druck im Abschluss. Defensiv brannte trotz der gewählten offensiven Variante wenig an. Die Dreierkette stand gut, die Carlower Konter verpufften.

Eigentlich wollten die Lübzer nach dem Wiederanpfiff so weitermachen. Sie kamen aber nicht mehr richtig in Tritt. Auch die Einwechslung von André Ohlrich hatte nicht die erwünschte Wirkung. Der Aufsteiger wurde immer mutiger, lautstark angefeuert von seinen Fans. Die ließen sich auch vom zwischenzeitlichen Dämpfer nicht beirren. Sven Sawatzki setzte André Ohlrich mit einem Lupfer über die Abwehr in Szene, und es hieß 0:1 (75.).

„Wer hier ein Tor schießt, gewinnt“, hatte Remo Sahm orakelt – und wurde eines Besseren, in diesem Fall wohl eher eines Schlechteren belehrt. Ein krasses Missverständnis zwischen Abwehrspieler und Torwart lud Carlows Max Holst förmlich zum Ausgleich ein (82.). Nur wenig später flutschte LSV-Keeper Mathias Peschmann ein eher harmloser Ball durch die Finger – 2:1 (85.). Es kam noch dicker. Die Gäste machten auf, warteten nach einem Festhalten an Ohlrich vergeblich auf einen Elfmeterpfiff und kassierten stattdessen im Gegenzug das 1:3 (90.).

Autor: ric127