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Schützenstraße 34 | 19386 Lübz

Auch wenn die Torfolge beim 2:1-Sieg der Lübzer Landesligafußballer gegen Plate etwas glücklich erscheint, war er völlig verdient. „Wir hatten fast 80 Prozent Ballbesitz und gute Chancen, das Spiel früher zu entscheiden“, so Trainer Remo Sahm. Wie schon beim letzten Heimspiel gegen Cambs-Leezen klappte auf Gastgeberseite die Spieleröffnung gut, „aber am gegnerischen Strafraum werden wir plötzlich nervös und belohnen uns nicht“.

In der ersten Halbzeit tauchten die Lübzer einige Male aussichtsreich vor Gäste-Keeper Brinckmann auf. Die wohl größte Chance hatte Noah Schneider. Er wurde gut von Johannes Riedel in Szene gesetzt, doch sein Schuss im letzten Moment abgeblockt. „Den muss er eigentlich machen“, so der Coach. Den zweiten Riesen hatte Oskar Hoge auf dem Fuß, traf aber nur den Außenpfosten. Sebastian Lehsten im Lübzer Tor hatte in der ersten Hälfte so gut wie gar nichts zu halten.

Auch nach dem Seitenwechsel standen die Plater dicht gestaffelt in der Abwehr. Da war kein Durchkommen und das machte die Gastgeber immer nervöser. Viele lange Bälle kamen nicht an. Gegen die groß gewachsenen Abwehrspieler der Gäste war das einfach kein Mittel zum Erfolg. „Genau das hatten wir in der Pause angesprochen“, ist Remo Sahm sauer, dass sich seine Jungs nicht an das Konzept hielten. In der 77. Minute erreichte die Laune des Lübzer Trainers den Tiefpunkt. „Die Plater nutzen ihre einzige Torchance im ganzen Spiel zur Führung.“ Dass das Ergebnis noch gedreht wurde, lag an diesem Tag am Siegeswillen der Mannschaft. „Die Jungs haben an sich geglaubt“. André Ohlrich holte an der Mittellinie den Ball ab, tankte sich durch zwei Gegner durch und zog aus ca. 25 Metern ab. Ausgleich. Und in der Schlussminute war Ohlrich der Vorbereiter. Er passte in den Strafraum zu Noah Schneider, der Brinckmann keine Chance ließ – 2:1, drei Punkte, Platz sechs nach fünf Spieltagen. „Das Ergebnis ist in Ordnung“, freut sich der Coach. „Aber wie es zustande kam nicht“.

Jetzt hat die Mannschaft zwei Wochen Zeit, sich auf das Derby in der Kreisstadt einzustellen. Der SC Parchim empfängt am 17. Oktober um 15 Uhr die Brauereistädter im Stadion am See.

Text: SVZ

Autor: ric127