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Schützenstraße 34 | 19386 Lübz

Es läuft aktuell beim Lübzer SV in der Landesliga. 3:1-Sieg gegen den Hagenower SV, dritter Tabellenplatz. Und es ist noch ein Nachholspiel offen, mit der Chance auf weitere Punkte. Mit dieser Bilanz können die Lübzer ohne Druck in die Spitzenpartie des nächsten Spieltages beim FC Mecklenburg Schwerin II gehen. „Es ist heute gegen Hagenow genauso gelaufen wie geplant“, lobte Remo Sahm seine Mannschaft. Eigentlich gab es nur einen kleinen Schönheitsfehler. Die Hagenower Führung nach 20 Minuten durch Robert Dietrich. „Ansonsten haben wir das Spiel gemacht und nach der Pause auch unsere Chancen eiskalt genutzt“, war Sahm zufrieden. Das musste auch HSV-Coach Dirk Hoffmann anerkennen. „Wir haben bei weitem nicht das abgerufen, was wir zuletzt gegen Ludwigslust gezeigt haben. Lübz hat das heute richtig gut gemacht.“

Schon in der ersten Viertelstunde spielte sich das Geschehen vorwiegend in der Hagenower Hälfte ab. „Wir waren am Führungstreffer dran und leisten uns dann solche Fehler“, ärgerte sich Sahm über den Gegentreffer in der 20. Minute, der den Spielverlauf völlig auf den Kopf stellte: Flanke, Kopfballablage, Hechtkopfball Dietrich. So einfach kann das gehen. Kurz vorher leistete sich Carl Christian Koenig im Lübzer Kasten schon einen Patzer und verlor den Ball im Strafraum. In der Situation schalteten die Hagenower nicht schnell genug und ließen die Chance liegen.
Die Gastgeber blieben auch nach der Halbzeitpause am Drücker. LSV-Kapitän Kay Christoph Lübbe nutzte eine Vorlage seines Bruders Jan Pascal zum 1:1-Ausgleich (53.). Jetzt hatten die Lübzer richtig Lunte gerochen und setzten die Hagenower Abwehr unter Dauerdruck. André Ohlrich sowie die beiden Lübbes hatten die nächsten Hochkaräter für den LSV auf dem Fuß. In der 72. Minute veredelte der gerade eingewechselte Luca Zabel einen seiner ersten Ballkontakte zur 2:1-Führung. Etwas später setzte Ohlrich HSV-Keeper Paul Junge unter Druck. Der war wegen eines Zusammenpralls mit dem Lübzer Spielmacher Florian Siewert kurz vorher schon leicht angeschlagen und verlor den Ball. Alles regelgerecht, zeigte Schiedsrichter Tino Männer an. Jan Pascal Lübbe staubte mit einem Heber zum 3:1 ab (77.).

„Den Erfolg haben wir uns komplett verdient“, rief Remo Sahm nach dem Schlusspfiff in den Mannschaftskreis seiner Jungs auf dem Rasen und war plötzlich untergetaucht. Etwas später schallte ein lautes „28 … 29 …30“ über den Platz und danach Riesenjubel. „Wenn wir gewinnen, mache ich im Kreis 30 Liegestütze“, hieß es vor dem Spiel. Das verlange er auch manchmal von seinen Spielern im Training. Der Lübzer Coach löste sein Versprechen ein.

Text/Bild: SVZ

Autor: ric127