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Schützenstraße 34 | 19386 Lübz

Auch nach dem Duell Zweiter gegen Erster der Landesliga bleiben der Lübzer SV und der SFV Nossentiner Hütte ungeschlagen. Am Ende stand ein 1:1 auf der Anzeigetafel. Es war ein Kampfspiel zweier Mannschaften, die beweisen wollten, dass sie zurecht oben in der Tabelle stehen. „Wir können nicht nur schön spielen, wir können auch so ein Kampfspiel“, freut sich Remo Sahm nach dem Abpfiff am späten Samstagabend. Über die gesamten 90 Minuten hatten die Gäste zwar die größeren Spielanteile, aber an den besten Torchancen gemessen war das Remis durchaus verdient. „Für uns ist es definitiv ein Punktgewinn“, ordnet der Lübzer das Ergebnis positiv ein.

In den ersten zehn Minuten machte Nossentiner Hütte mächtig Druck und die Gastgeber kamen ins Schwimmen. „Ich war echt froh, dass wir die Anfangsphase unbeschadet überstanden haben“, so der Lübzer Coach, der aufgrund der sichtbaren Nervosität seiner Jungs zu Beginn den Kopf schüttelte. Das Blatt wendete sich aber ganz plötzlich. Nach einem missglückten Abschlag von SFV-Keeper Paul Friedrich Kornfeld schalteten die Gastgeber blitzschnell um und Kay-Christoph Lübbe brachte mit dem ersten Lübzer Angriff die Kugel zum 1:0 ins Netz. Riesenjubel der mehr als 300 Zuschauer.

Auch wenn die Gäste immer wieder das Zepter übernahmen, setzten die Gastgeber Nadelstiche. Jonas Holtkamp lief in der 25. Minute seinen Gegenspielern auf und davon. Seine Eingabe in den Strafraum konnten die Nossentiner in höchster Not klären. Nach gut einer halben Stunde hatte Lübbe sogar den zweiten Treffer auf dem Fuß. Kornfeld verhinderte reaktionsschnell den Einschlag. Die Gäste blieben vor allem bei Freistößen und Eckbällen kreuzgefährlich, hatten aber beim Abschluss kein Glück.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit brannte wieder die Luft im Lübzer Sechzehner. Sebastian Lehsten rettete in der 55. Minuten mit starker Parade. Zwei Minuten später hatte er beim Schuss von Plassmann keine Abwehrchance – 1:1. „Das hatten die Nossentiner wirklich gut heraus gespielt“, machte Remo Sahm seinen Männern keinen Vorwurf. Ab der 60. Minute sorgten die Lübzer immer wieder für Entlastung und erarbeiteten sich weitere Tormöglichkeiten. Aber auch vorm LSV-Gehäuse wurde es nicht ruhiger. Ein Torjubel schallte fünf Minuten vor Ultimo noch durch das Harbig-Stadion. Aber schnell war klar, der Assistent hatte die Abseitsfahne oben. Es blieb beim 1:1.

Text/Bild: SVZ

Autor: ric127