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Schützenstraße 34 | 19386 Lübz

Bis in die Nachspielzeit lag der Lübzer SV gegen Ludwigslust/Garbow mit 2:0 vorn. Nach dem Anschlusstreffer wurde es aber nochmal eng. Mit dem Schlusspfiff fielen Remo Sahm und seinen Spielern kiloweise Steine vom Herzen. „Wir haben es geschafft. Und wir haben es uns auch verdient“, lobte der Lübzer Trainer seine Jungs. Nach gefühlten zehn Jahren gelang dem LSV mal wieder ein Sieg gegen die SG03. Die Freude konnte aber einen gewissen Frust über so manche Entscheidung des Schiedsrichters nicht verbergen. „Er hat uns einen glasklaren Elfmeter verweigert“, schimpfte Remo Sahm.

Sonst wäre das Spiel sicher anders verlaufen. In der Strafraumszene habe sogar der Assistent mit der Fahne gewedelt. Der Schiri habe es ignoriert und anders entschieden, erinnert sich Sahm. Sein Gegenüber Ricardo Hagedorn sah diese Szene ähnlich.
Aber auch der Gäste-Coach wirkte kurz nach Spielschluss ziemlich verärgert. Ihm saß noch die letzte Entscheidung vom Referee im Hinterkopf, als der den Treffer zum vermeintlichen 2:2 nicht gab. „Eine Erklärung habe ich nicht bekommen.“

In der ersten Halbzeit sahen die rund 130 Zuschauer das erwartet gutklassige Duell zweier Spitzenteams der Liga. Nach acht Minuten wurde Erik Paschke im SG-Strafraum gefoult. Florian Siewert verwandelte den Elfer sicher zum 1:0, auch wenn SG-Keeper Maximilian Urban die Ecke ahnte.
Es folgte eine starke Phase der Gäste. LSV-Ersatzkeeper Florian Schwarz nutzte einige Male seine Schnelligkeit, um brenzlige Situationen schon an der Strafraumgrenze zu entschärfen. Nach gut einer halben Stunde hatte er Glück, dass Muhammed Briggsman aus fünf Metern übers Tor köpfte. Fast im Gegenzug landete ein Schuss von Erik Paschke zum 2:0 im SG-Kasten.

In den zweiten 45 Minuten hatten die SG-Spieler über weite Strecken das Sagen. In der regulären Spielzeit gelang den Gästen aber nur ein Lattentreffer (80.). Auf Lübzer Seite wurde ein Treffer von Noah Schneider (60.) wegen Abseits zurück gepfiffen. Als Lasse Baerwinkel in der zweiten Minute der Nachspielzeit den Ball zum 2:1 unter die Querlatte schoss, wurde es noch einmal hektisch.

„Wir waren in der zweiten Hälfte klar am Drücker. Ich glaube Lübz hatte nur noch eine Chance“, beschrieb Ricardo Hagedorn diese Phase. Sein Team hätte durchaus einen Punkt verdient gehabt. Der Jubel über das 2:2 war im SG-Lager Sekunden vor Schluss schon in vollem Gange, da entschied der Unparteiische auf Foulspiel und gab den Treffer nicht. „Die Jungs haben super gekämpft und den Sieg festgehalten“, war Remo Sahm vor allem mit der kämpferischen Leistung seiner Lübzer in der zweiten Hälfte zufrieden.

Text/Bild: SVZ

Autor: ric127