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Schützenstraße 34 | 19386 Lübz

Der Lübzer SV konnte im vorletzten Punktspiel der Landesliga einen Punktgewinn verbuchen. Für den SC Parchim war das Remis zu wenig, um noch vom Klassenerhalt zu träumen. Freude und Enttäuschung lagen nach dem 1:1-Remis zwischen dem Lübzer SV und SC Parchim dicht nebeneinander.

„Wir haben seit langem mal wieder etwas gegen Parchim geholt“, freute sich der Lübzer Trainer Remo Sahm.

Er spricht die beiden jüngsten Niederlagen gegen Parchim an. Auf der anderen Seite gab es ein ernüchterndes „Das war es jetzt wohl“ von SCP-Coach Martin Mroß. Auch wenn rein rechnerisch noch ein Ligaverbleib möglich wäre. An Wunder glaubt er nicht.

Die Lübzer haben ihr Saisonziel erreicht, sind ein Spiel vor Ultimo Dritter. Der Punktgewinn gegen Parchim sei noch eine kleine Zugabe gewesen. Parchim belegt den ersten Abstiegsplatz (9.) mit drei Zählern Rückstand auf den SV Plate. Genau auf diesen Gegner trifft der SCP am letzten Spieltag. Mit einem Sieg könnte Parchim nach Punkten gleichziehen. „Aber die Plater haben noch das Nachholspiel gegen Polz und zudem das deutlich bessere Torverhältnis“, hält sich der Optimismus beim Trainer sehr in Grenzen.

Zum Spiel: Sebastian Schemmert verbuchte die ersten Abschlüsse auf Lübzer Seite per Kopfball, ehe die Gäste aus Parchim ins Spiel fanden. „Wir haben die ersten Minuten völlig verpennt“, so Mroß. Dann seien seine Männer aber gut in die Partie gekommen. „Wir hatten eigentlich das Spiel im Griff.“ Genau in dieser Phase schlug Torjäger André Ohlrich zu und Lübz führte mit 1:0 (30. Minute). Bis zur Halbzeitpause passierte auf beiden Seiten nicht mehr viel.

Parchims Clemens Eichwald stellte eine Minute nach Wiederanpfiff per Distanzschuss aus 18 Metern in den Winkel auf 1:1. Kurz darauf hatte Florian Rohde das Lübzer 2:1 auf dem Fuß, schoss aber Parchims Keeper Maximilian Beutler an. Ansonsten blieb die zweite Halbzeit ohne große Höhepunkte. „Ich wusste schon vorher, dass es kein schönes Spiel wird“, so Remo Sahm. Irgendwie sei die Luft raus gewesen.

„In der Schlussphase haben wir dann aufgemacht“, so Martin Mroß. „Wir wussten, dass uns ein Unentschieden nicht hilft.“ Denn zu diesem Zeitpunkt führte Plate schon 2:0 gegen Crivitz. Wenn man aber die wenigen Chancen nicht nutzt, kann man nicht gewinnen. „Und das zieht sich bei uns schon durch die gesamte Saison“, nennt der Parchimer Coach eine Schwachstelle.

„Ich bin trotzdem stolz auf die Mannschaft!“ Das stellt Mroß ausdrücklich klar. Der Abstieg sei nicht der Rückrunde geschuldet, sagt Mroß, der sein Amt zu Beginn des Jahres übernommen hat.

„Wir werden jetzt gegen Leezen versuchen, den dritten Platz zu verteidigen“, ist Remo Sahm sehr zufrieden mit dem Saisonverlauf.

Bild/Text: SVZ

Autor: ric127